6 Mythen im Email Marketing

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Im privaten Bereich werden E-Mails bereits durch Messaging-Dienste oder soziale Netzwerke verdrängt. Doch E-Mails sind im Bereich der Kundenkommunikation noch immer aktuell und ein – schon seit Jahren – beliebtes und erfolgreiches Kommunikationsmodell. Natürlich gibt es auch kritische Stimmen, die die digitale Post bereits als ausgestorben betrachten. Doch steht die E-Mail kurz vor dem aus oder ist die digitale Post unsterblich?

Diese Frage haben wir uns gestellt und 6 Mythen aufgelistet

1. Die E-Mails werden aussterben

E-Mails gibt es schon mehr als 30 Jahre. Auch wenn Messaging-Dienste und soziale Netzwerke starke und nicht zu unterschätzende Konkurrenten sind, so muss sich der E-Mail-Dienst keinesfalls verstecken. Im Gegenteil: E-Mails sind, vor allem im Business-Bereich, aktueller denn je. Heutzutage werden E-Mails auch nicht mehr vom PC versendet
und empfangen, sondern über das Smartphone, das Tablet oder über die Smartwatch. Zudem darf sich die klassische E-Mail auch darüber freuen, dass sie auch von der älteren Generation anerkannt wird. Während viele Neuerungen gar nicht mehr wahrgenommen werden, gehören E-Mails dagegen auch für viele ältere Menschen zum alltäglichen Leben.

Ein Blick auf die Reichweiten beweist übrigens, dass die E-Mail noch lange auf der Pole Position bleiben wird: Derzeit gibt es etwa 4,5 Milliarden E-Mail-Accounts; tagtäglich werden 550 Milliarden E-Mails verschickt. Im Vergleich: Es gibt 1,7 Milliarden Facebook-Accounts, wobei gerade einmal 60 Milliarden Nachrichten versendet werden (Quellen:de.statista.com)

2. E-Mail-Marketing funktioniert nicht, da Neu- und Bestandskunden dieselben Nachrichten erhalten

Auch diese Aussage entspricht nicht der Realität. Als Unternehmen sollte man darauf achten, dass Neu- und Bestandskunden unterschiedliche E-Mails erhalten. Während Neukunden über spezielle Angebote informiert werden, erhalten Bestandskunden beispielsweise klassische Bestandskunden-Angebote.

3. Die E-Mail-Marketing-Kampagne funktioniert nur, wenn der Absender einen ansprechenden Text für die Betreffzeile verfasst

Das mag zwar einerseits richtig sein, entspricht aber nicht zu 100 % der Wahrheit. Am Ende ist nämlich neben einer guten Headline auch der Name des Absenders entscheidend. Aufgrund der Tatsache, dass natürlich viele Spam-Nachrichten verschickt werden, achten die Empfänger auf bekannte und nachvollziehbare Absender-Bezeichnungen.

4. Bilder sollten den Text ersetzen

Natürlich ist die Bildsprache deutlicher als ein gewöhnlicher Text. Das bedeutet aber keinesfalls, dass zur Gänze auf den Text verzichtet werden sollte. Denn viele E-Mail-Clients blockieren die Bilder vorerst in den Nachrichten, sodass es wichtig ist, auch einen gut lesbaren und informativen Text hinzuzufügen. Insbesondere dieser Text bietet meist den Mehrwert.

5. E-Mails sollten ausschließlich Montags versendet werden

Diverse Untersuchungen haben gezeigt, dass der Wochentag keinen Einfluss darauf hat, ob die E-Mail geöfnet wird oder nicht. Durchschnittliche Öfnungsraten liegen – von Montag bis Samstag – zwischen 10,8 % und 12,4 %. Der Sonntag ist die einzige Ausnahme – an diesem Tag liegt die Öfnungsrate bei gerade einmal 8,9 %. Den exakten, optimalen Versandzeitpunkt eines Unternehmens kann man nur durch A/B Testing herausfnden und somit seine Zielgruppe besser targetieren.

6. E-Mails kämpfen mit einem sehr schlechten Image

Natürlich gibt es immer wieder anonyme, nicht personalisierte E-Mail-Nachrichten, die von den Providern als
Spam erkannt und automatisch blockiert werden. Tagtäglich werden zahlreiche E-Mails versendet, die alle
Merkmale einer Spam-Nachricht enthalten.
Dennoch: Die E-Mail ist nach wie vor so beliebt wie vor 5 oder 10 Jahren.
Es gibt daher keinen Grund, warum Unternehmen nicht weiterhin E-Mails nutzen sollten, damit sie mit ihren Kunden Kontakt aufbauen können.

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